Leder richtig pflegen: Der großer Ratgeber!

Leder ist ein natürliches Material, das in verschiedenen Lebensbereichen genutzt wird. In der Möbelindustrie wird Leder für die Herstellung langlebiger Polstermöbel verwendet und auch in der Modeindustrie erfreuen sich Glattleder und Rauleder großer Beliebtheit. Leder ist vielseitig nutzbar und darüber hinaus robust und pflegeleicht. Je nach Art der Anwendung wird Leder jedoch täglich stark strapaziert. Schuhe, Taschen oder Kleidung sind oft Wind und Wetter ausgesetzt. Wenn Sie das Material nicht sorgfältig pflegen, kommt es zu Rissen und anderen Schäden. Deshalb sollten Sie ein wenig Zeit und Mühe in das Pflegen und Reinigen dieses wunderschönen Naturmaterials investieren. Mit der richtigen Lederpflege erhalten Sie die Schönheit von Lederprodukten und verlängern deren Lebensdauer. Erfahren Sie hier im Fachblog des Handyhüllen-Herstellers StilGut alles über das richtige Pflegen von Leder.

Inhaltsverzeichnis

  1. Worauf sollte bei der Lederpflege geachtet werden?
  2. Individuelle Pflege für jede Lederart
    1. Glattleder
    2. Rauleder
    3. Lackleder
    4. Wildleder
    5. Kunstleder
  3. Individuelle Pflege für jedes Lederprodukt
    1. Sitzpolster Lederpflege: Sofa und Couch vor Abnutzung und anderen Alterserscheinungen bewahren
    2. Lederschuhe pflegen: So halten Ihre Schuhe besonders lang
    3. Pflegehinweise für Handyhüllen aus Leder
  4. Pflegeprodukte: Womit kann Leder gepflegt und gereinigt werden?
    1. Lederpflege mit Hausmitteln
  5. Leder imprägnieren
  6. Fazit

Worauf sollte bei der Lederpflege geachtet werden?

Leder ist ein ganz besonderes Material, dessen Eigenschaften durchaus mit denen menschlicher Haut vergleichbar sind. Deshalb ist Leder sehr vielfältig einsetzbar. Allerdings stellt Leder je nach Einsatzart unterschiedliche Ansprüche an das Pflegen und Reinigen. Grundsätzlich sollten Sie Leder erst gründlich reinigen, bevor Sie es mit speziellen Produkten pflegen. Die Reinigung wird leider oft vernachlässigt. Das führt dazu, dass mit der Lederpflege nicht die gewünschten Effekte erzielt werden. 

Generell sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Wenn ein Lederstück nicht sorgfältig gepflegt wird (beispielsweise durch regelmäßiges Einfetten), wird das Leder über kurz oder lang brüchig und es entstehen Risse. Des Weiteren führt mangelnde Pflege oft dazu, dass mechanischer Abrieb Schäden verursacht.
  • Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, denn diese schädigt die empfindlichen Lederfasern. Das Material trocknet aus, wird spröde und die Farbe verblasst.
  • Übermäßiger Kontakt mit Wasser sollte ebenfalls vermieden werden. Für das zwischenzeitliche Reinigen reicht ein feuchtes Tuch vollkommen aus.
  • Falls Sie spezielle Pflegeprodukte einsetzen möchten, sollten Sie dies erst nach der Reinigung tun. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Poren des Leders von Schmutz befreit sind, bevor sie mit der Lederpflege versiegelt werden.

Individuelle Pflege für jede Lederart

Lederarten

Da jede Lederart unterschiedliche Pflegebedürfnisse hat, muss bei der Auswahl der Pflegemittel zwischen den verschiedenen Lederarten unterschieden werden. Das Naturprodukt Leder wird je nach Einsatzgebiet anders verarbeitet, damit das Material danach die gewünschten Produkteigenschaften aufweist. Grundsätzlich hängt die Empfindlichkeit des Leders davon ab, ob es sich um offenporiges Leder oder versiegeltes Leder handelt. Je offenporiger eine Lederart ist, desto atmungsaktiver und weicher ist das Material. Aus diesem Grund verwendet man diese Leder gern für Handschuhe, besonders weiche Lederschuhe oder anschmiegsame Lederkleidung.

Glattleder

Glattleder wird in versiegeltes und unversiegeltes Glattleder unterteilt. Das Pflegen von offenporigem Glattleder ist besonders anspruchsvoll, denn diese Lederart saugt Flüssigkeiten sehr leicht auf. Deshalb ist besonders bei der Lederpflege mit Hausmitteln Vorsicht geboten. Öle oder Wachse würden tief in die Poren eindringen und den Charakter sowie die Eigenschaften des Materials verändern. Außerdem entstehen durch diese Art der Pflege unschöne Verfärbungen. Die offenporigste Glattlederart ist das Anilinleder. Für die Lederreinigung und Lederpflege offenporiger Glattleder sollten Sie spezielle Produkte verwenden, die nicht zu einer Verklebung der Poren führen. Glattleder eignet sich ideal für die Herstellung von Taschen, Schuhen oder Kleidung. Es wird aber auch bei der Produktion von Polstermöbeln oder Autositzen verwendet.   

Rauleder

Rauleder ist ein Oberbegriff, unter dem alle Lederarten zusammengefasst werden, die eine geschliffene, samtige Oberfläche haben. Diese Lederarten begeistern mit dem angenehm weichen Griff und der wunderschönen Struktur. Rauleder wird sowohl für die Herstellung von Schuhen und Handschuhen als auch für die Herstellung von Kleidungsstücken und Polstermöbeln verwendet.

Rauleder, dessen Oberfläche narbenseitig geschliffen wurde, wird als Nubukleder bezeichnet. Wurde das Leder aus dem Fleischspalt hergestellt, trägt es die Bezeichnung Veloursleder. So wird auch die nicht beschichtete Rückseite des Glattleders genannt. Nubuk zeichnet sich durch einen sehr feinen Flor aus, während Veloursleder deutlich gröber strukturiert ist. Alle Raulederarten sollten vor dem ersten Tragen imprägniert werden. Durch das Imprägnieren wird das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert. Nässe perlt ab und Schmutz kann leicht mit einem Tuch oder mit einer weichen Bürste entfernt werden.

Lackleder

Lackleder erhält die charakteristisch glänzende Oberfläche durch eine spezielle Beschichtung. Die Oberfläche des Leders wird lackiert und zusätzlich mit einer glänzenden Folie beschichtet. Für die Herstellung von Lackleder verwendet man ausschließlich feines, narbenfreies Leder. Trotz der Beschichtung sind Lacklederschuhe oder -handtaschen empfindlich. Sogar kleinste Kratzer fallen direkt ins Auge. Um Lackleder zu pflegen, eignen sich Öle besonders gut. Im Gegensatz zu konventionellen Reinigungsmitteln verhindern Öle ein Austrocknen des Leders und sorgen für einen besonders schönen Glanz. Das Einreiben eines Lacklederschuhs oder einer Handtasche von innen mit Babyöl verhindert, dass sich unschöne Knicke mit Lackabsplitterungen bilden.

Wildleder

Wildleder wird aus der Haut nicht domestizierter Tiere (z. B. Hirsch, Elch oder Reh) hergestellt und fühlt sich nicht glatt, sondern rau an. Wildleder wird mit speziellen Wildlederbürsten und Reinigungsmitteln gepflegt. Wenn Sie Wildlederschuhe nach jedem Tragen abbürsten, können Staub und Schmutz leicht entfernt werden.

Kunstleder

Kunstleder ist kein Leder, sodass bei der Reinigung und Pflege von Schuhen, Kleidung oder Taschen aus Kunstleder anders vorgegangen werden muss. Informieren Sie sich im Blogbeitrag „Unterschiede zwischen Kunstleder und Leder“ über die Anforderungen, die Kunstleder an das Reinigen und Pflegen stellt.

Individuelle Pflege für jedes Lederprodukt

Ledercouch mit einem feuchten Tuch pflegen

Damit das Lederprodukt lange schön bleibt und vor Beschädigungen geschützt ist, sollten Sie es regelmäßig pflegen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass ein „Zuviel“ an Pflege schnell zu einem gegenteiligen Effekt führt. Selbst der Einsatz von speziellen Lederpflegemitteln kann kontraproduktiv wirken, wenn diese nicht für das jeweilige Lederprodukt geeignet sind.

Warum unterscheidet sich die Pflege sogar, wenn es sich um die gleiche Lederart jedoch ein anderes Produkt handelt? Wurde aus Anilinleder beispielsweise ein Portemonnaie hergestellt, ist dies wesentlich weniger Belastungen ausgesetzt als Schuhe aus dem gleichen Leder.

Sitzpolster Lederpflege: Sofa und Couch vor Abnutzung und anderen Alterserscheinungen bewahren

Sitzpolster wie Sessel, Couches und Sofas benötigen für die regelmäßige Pflege eher Feuchtigkeit, um den mechanischen Anforderungen standzuhalten. Daher ist es meist ausreichend, Sitzmöbel regelmäßig mit einem feuchten Tuch (bitte kein nasses Tuch) abzuwischen. Verwenden Sie jedoch kein Mikrofasertuch, denn damit wird die die Oberflächenbeschaffenheit beeinträchtigt. Wenn Sie das Leder außerdem mit destilliertem Wasser anstatt mit Leitungswasser reinigen und pflegen, bilden sich keine unschönen Kalkflecken.

Achten Sie darauf, das Leder nicht allzu stark zu reiben. Vermeiden Sie die Verwendung von Pflegeprodukten, die für die menschliche Haut konzipiert wurden. Diese Produkte sind eine Wohltat für Ihre Haut, nicht jedoch für Ihre Polstermöbel. Wenn Sie ein spezielles Lederpflegemittel kaufen, sollte dies für Sitzpolstermöbel geeignet sein. 

Kleine Missgeschicke, wie ein verschüttetes Glas Limonade, müssen unbedingt sofort beseitigt werden. Wischen Sie die Nässe direkt auf, denn ansonsten kann die Flüssigkeit ins Leder eindringen und unansehnliche Flecken auf dem Möbelstück hinterlassen.

Lederschuhe pflegen: So halten Ihre Schuhe besonders lang

Schuhe aus Leder werden anders als Ledermöbel nicht nur mechanischen, sondern auch witterungsbedingten Belastungen ausgesetzt. Daher startet die richtige Pflege Ihrer Lederschuhe bereits vor dem ersten Tragen. Es wird ausdrücklich empfohlen, die Schuhe zunächst zu imprägnieren. Dadurch bildet sich auf dem Schuh eine Schutzschicht, die ihn wasserundurchlässig macht und dafür sorgt, dass Schmutz nicht leicht ins Leder eindringt.

Sind die Schuhe dennoch einmal sehr nass geworden, sollten sie schonend getrocknet werden. Die sicherste Methode besteht darin, die Schuhe mit Zeitungspapier oder mit einem Tuch auszustopfen und danach an einen warmen, luftigen Ort zu stellen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und stellen Sie die Schuhe nicht unter die Heizung, da ansonsten das Leder brüchig wird. Sämtliche Verschmutzungen der Lederschuhe sollten entweder mit einer weichen Bürste oder mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Pflegehinweise für Handyhüllen aus Leder

Handyhüllen aus Leder sind ganz besonderen Beanspruchungen ausgesetzt, denn sie werden jeden Tag mehrere Stunden in der Hand gehalten. Der Grad der Beanspruchung hängt vom Nutzungsverhalten des Besitzers und der Dauer der täglichen Smartphone-Nutzung ab.

Leder Handyhülle zu pflegen und zu reinigen, reicht es jedoch meist aus, diese hin und wieder mit einem weichen feuchten Tuch abzuwischen. Tiefe Verschmutzungen werden durch sanftes Abbürsten entfernt. Pflegemittel sollten nur einmal im Jahr verwendet werden. Achten Sie beim Kauf des Lederpflegemittels darauf, dass es sich um ein sehr mildes Produkt handelt, damit das Material nicht austrocknet, sondern geschmeidig bleibt.

Pflegeprodukte: Womit kann Leder gepflegt und gereinigt werden?

Lederpflegeprodukte

Die im Handel erhältlichen Pflegeprodukte unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander. Wenn Sie ein falsches Produkt auswählen, kann dies beispielsweise das Gleichgewicht zwischen dem Feuchtigkeits- und Fettgehalt des Materials durcheinanderbringen. Das beeinträchtigt die Reißfestigkeit und beschädigt die Oberflächenstruktur. Achten Sie deshalb darauf, dass das Pflegeprodukt auf die jeweilige Lederart abgestimmt ist. 

  • Pflegemilch: Pflegemilch ist geeignet für das Pflegen von Glattleder, denn sie erhält dessen Geschmeidigkeit. Gleichzeitig hat die Pflegemilch einen imprägnierenden Effekt, bietet einen guten UV-Schutz und ist ideal zum Reinigen und Auffrischen der Farben.
  • Pflegecreme: Pflegecreme ist noch reichhaltiger als eine Pflegemilch und wird ebenfalls zur Pflege von Glattleder verwendet. Nachdem das Leder von Schmutz befreit wurde, bewirkt die Ledercreme, dass die Farbe aufgefrischt wird, kleine Kratzer verschwinden und das Material geschmeidig bleibt. Pflegecremes werden für die nachhaltige Pflege von Lederschuhen und robusten Ledertaschen verwendet und haben auch einen imprägnierenden Effekt. 
  • Lederfett: Lederfett ist ebenfalls ausschließlich für Glattleder geeignet und hat einen farbauffrischenden, pflegenden Effekt. Lederfett kommt vor allem im Bereich der Schuhpflege zum Einsatz und wirkt wasserabweisend sowie rückfettend. Deshalb wird Lederfett besonders bei älterem Leder, das bereits stark ausgetrocknet ist, sowie für Leder im Außenbereich verwendet. Seltener kommt es für Ledermöbel oder Autositze zum Einsatz, weil sich ein Fettfilm bilden kann, der die Kleidung verschmutzt. Wird Lederfett zu großzügig aufgetragen, muss man das Material danach entfetten, um den Überschuss schnell zu entfernen.
  • Lederöl: Mit diesem Produkt wird stark ausgetrocknetes, verhärtetes Glattleder behandelt, um dessen Geschmeidigkeit wiederherzustellen. Da es dünnflüssiger ist als Lederfett, dringt es tiefer in die Fasern ein. Werden Lederfett und Lederöl sparsam aufgetragen, beeinträchtigen sie nicht die Atmungsaktivität des Materials und entfalten dennoch eine imprägnierende Wirkung.
  • Sattelseife: Dabei handelt es sich um eine alkalische Seife, die traditionell zur Reinigung und Pflege von Ledersätteln verwendet wurde. Da Leder heutzutage jedoch im sauren Bereich gegerbt wird, ist ein alkalisches Reinigungsprodukt nicht gut geeignet.
  • Balsam: Dieses Pflegemittel wird auf Basis von Wachsen (z. B. Bienenwachs) oder Harzen für die Pflege von Glattleder hergestellt. Balsam wirkt wasser- und schmutzabweisend. Grober Schmutz kann danach ganz einfach mit einem feuchten Tuch oder mit einer Bürste entfernt werden. Balsam wird für die Imprägnierung von Leder im Außenbereich verwendet.
  • Schuhcreme: Dies ist der Klassiker unter den Pflegeprodukten für Schuhe aus Glattleder. Schuhcreme dient der Imprägnierung und erzeugt einen schönen Glanz auf dem Material. Es bildet sich ein gleichermaßen stabiler wie elastischer Film auf den Schuhen, der chemisch und mechanisch von Reibung, Austrocknung und Nässe schützt. Kleine Schäden werden mit einer farblich passenden Schuhcreme kaschiert.
  • Schuhwichse: Dabei handelt es sich um den historischen Vorgänger der Schuhcreme. Fettige Wichsen (aus Wachs, Fett, Harz und Ruß) wurden zum Imprägnieren genutzt, während seifige Wichsen (aus Leim, Seife, Gummi und Zucker) zur Reinigung verwendet wurden.

Lederpflege mit Hausmitteln

Oft werden Hausmittel für die Lederpflege empfohlen. Insbesondere wenn man kein geeignetes Lederpflegemittel zur Hand hat, liegt es nahe, Flecken auf traditionelle Art mit Milch zu entfernen oder Schuhe mit Speiseöl zu imprägnieren. Nicht alle diese Tipps sind noch zeitgemäß. Bevor man zum Hausmittel greift, sollte man zunächst überlegen, was damit erreicht werden soll. Für das Reinigen werden andere Mittel benötigt als für die Imprägnierung. Des Weiteren muss das Hausmittel mit der Lederart kompatibel sein. Einen Raulederschuh mit Milch zu reinigen kann nur zu einem frustrierenden Ergebnis führen, weil die Milch ins offenporige Leder eindringt, und dort unschöne Ränder und Flecken hinterlässt. Vom richtigen Pflegemittel hängt das Ergebnis der Lederpflege ab. Im Zweifelsfall sollte man deshalb auch die angeblich besten Tipps zunächst an einer unauffälligen Stelle testen. 

Leder imprägnieren

Echtes Leder ist ein natürliches Material und aufgrund der Poren nicht wasserundurchlässig. Bei Produkten wie Schuhen oder Lederbekleidung ist jedoch ein Schutz vor eindringender Nässe wichtig. Dieser Schutz wird durch die Imprägnierung erreicht, die insbesondere bei Lederarten sinnvoll ist, die von Natur aus empfindlich gegen Schmutz und Nässe sind. Offenporige Leder werden durch das Imprägnieren witterungsbeständiger und auch bei Glattledern wird der Nässeschutz verbessert. Die Schuhe werden einzeln mit speziellen Sprays behandelt. Nachteilig ist allerdings, dass die Imprägniersprays gesundheits- und umweltschädlich sind. Deswegen dürfen diese Sprays keinesfalls in geschlossenen Räumen aufgetragen werden.

Außerdem pflegen Imprägniersprays nicht, obwohl sie oft als Pflegemittel deklariert werden. Trotz regelmäßiger Imprägnierung müssen Sie die Schuhe reinigen und pflegen, damit sie lange halten und schön bleiben. Achten Sie bei der Wahl des Imprägniersprays auf die Eignung für das Produkt. Lederschuhe benötigen andere Sprays als Lederkleidung. Bedenken Sie jedoch, dass eine Imprägnierung nur bedingt schützt. Empfindliche Velourslederschuhe sollte beispielsweise trotz Imprägnierung nicht dem strömenden Regen ausgesetzt werden.

Die Atmungsaktivität wird durch das Imprägnieren nur um maximal zehn Prozent reduziert. Dieser Effekt kann jedoch vernachlässigt werden, da Imprägnierungen meist sowieso auf offenporigem und somit besonders atmungsaktivem Leder aufgetragen werden.

Fazit

Es gibt verschiedene Mittel, um Leder zu reinigen und zu pflegen. Wichtig ist, das passende Mittel für die jeweilige Lederart zu wählen. Offenporiges Veloursleder hat gänzlich andere Pflegebedürfnisse als Glattleder. Um hartnäckige Flecken zu entfernen, benötigt man ein spezielles Reinigungsmittel und sollte eher nicht zu einem Hausmittel greifen, das Verfärbungen und bleibende Flecken verursachen kann. Damit Leder geschmeidig und schön bleibt, lohnt es sich, die Pflegehinweise im Lederprodukt sowie beim Pflege- und Reinigungsmittel zu beachten. 

Tags: Lederpflege
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